Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und kulinarische Verköstigungen ziehen in großen Massen Touristen nach Wien. UNESCO ernannte die Wiener Altstadt zum Weltkulturerbe. Dasselbe gilt für das dortige Schloss Schönbrunn. Wahrzeichen der Stadt sind unter anderem das Riesenrad im Prater sowie der Stephansdom. Die Lebensqualität in Wien gilt als sehr hoch. Studien zufolge ist Wien sogar die weltweit wohlhabendste Stadt.

Die vielen Sehenswürdigkeiten in der österreichischen Hauptstadt nehmen für eine ausgiebige Besichtigung mehrere Tage in Anspruch. Die Fortbewegung zwischen den einzelnen Attraktionen – sofern diese nicht per Fuß erreichbar sind – ermöglicht ein gut ausgebautes Netz der öffentlichen Verkehrsmittel. Das U-Bahn-Netz eignet sich ideal, um jeden Punkt der Stadt mit möglichst wenig Aufwand zu erreichen. Daneben stehen Tram- und Buslinien in Sachen Mobilität zur Verfügung. Insgesamt verkehren um die 120 Busse, Bahnen und U-Bahnen. Die zurückgelegte Strecke beläuft sich auf mehr als 180.000 Kilometer pro Tag.

Altes und langes Straßenbahnnetz in Wien

Seit 1865 steht in Wien eine Straßenbahn zu Verfügung. Das dazugehörige Netz erstreckt sich mittlerweile auf knapp 180 Kilometer. Diese Fakten machen das Wiener Straßenbahnnetz nicht nur zu einem ältesten, sondern auch einem der längsten seiner Art weltweit. Im Jahr 1898 folgte die Wiener Stadtbahn. Auf deren Gleisnetz verkehrt seit 1976 die heutige U-Bahn. Im März 1907 folgten Autobuslinien. Nachtschwärmern steht an den Wochenenden eine an 24 Stunden verkehrende Bahn zur Verfügung. Daneben existiert die Wiener NightLine. Hierbei handelt es sich um ein täglich ab 0.30 Uhr bis in die frühen Morgenstunden betriebenes Netz für den Nachtverkehr. Das Wiener Verkehrsnetz bildet gemeinsam mit weiteren Bus- und Bahnlinien aus der nahen Umgebung den Verkehrsbund Ost-Region. Der Verkehrsbund erstreckt sich über eine Distanz von ungefähr 60 Kilometern vom Wiener Zentrum aus.

Erhältliche Fahrkarten für den öffentlichen Straßenverkehr in Wien

Fahrkarten für die Wiener Linien sind in Form zonenbezogener Einzeltickets oder als Zeittickets erhältlich. Für die Einzelfahrausweise existieren Regel- sowie Ermäßigungstarife. Bei wiederholten Fahrten innerhalb kurzer Zeit empfiehlt sich eine 24-Stunden-Netzkarte. Sofern ein mehrtägiger Aufenthalt geplant ist, stellt zudem die Netzkarte für 72 Stunden eine Alternative dar. Allerdings ist in diesem Fall möglicherweise die sogenannte „Vienna Card“ die bessere Wahl. Besagte Karte bietet seinem Besitzer freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt Wien für 72 Stunden. U-Bahn, Bus und Bahn sind inbegriffen. Daneben enthält die Vienna Card eine Reihe von Ermäßigungen in Einkaufszentren, Cafés, Restaurants, Museen und für Konzerte. Vergünstigt ist zudem die Fahrt vom Flughafen ins Zentrum. Zu jeder Vienna Card erhält der Käufer ein Coupon-Heft mit 96 Seiten. Die Vienna Card ist über das Internet, an der Touristen-Information sowie bei Info- und Verkaufsstellen der Wiener Linien erhältlich.

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